Und weil es gestern am Pool so schön war, wollte ich mir heute eine Spa Anwendung gönnen. Das Angebot in Siem Reap ist fast grenzenlos. So hat man allerdings auch die Qual der Wahl, denn ein schönes, gepflegtes Ambiente, bedeutet nicht gleichzeitig eine gute Spa-Anwendung. Diese Erfahrung musste bereits meine Begleitung hier Siem Reap machen. So entschied ich mir für eines der vielen anderen Studios in der Hauptstraße.
Es sah ganz nett aus und eine der Mitarbeiterin begrüßte mich schon vor der Tür sehr freundlich und nicht aufdringlich, wie das leider allzu häufig in Siem Reap der Fall ist.
Aufgrund der unerträglichen Hitze kam mir der klimatisierte Raum sehr entgegen, wobei sich mein Interesse zugleich auf die Bilder an den Wänden konzentrierte.
Dann fiel mir ein europäisch aussehender Mann auf, der seelenruhig sich auf sein Notebook konzentrierte und kurz aufsah und mich ebenso freundlich begrüßte.
Es schien, als gehörte er irgendwie dazu und doch wieder nicht wirklich. Deshalb begannen wir unseren Dialog über die Bilder an den Wänden und es stellte sich heraus, das er der Künstler ist, der die Fotos gemacht und bearbeitet hat.
Irgendwie war es nichts Besonderes und doch hatten einige Bilder ihren ganz eigenen Reiz. Wer Bescheid wußte, der konnte direkt erklären, wie er diesen oder jenen Effekt mittels Filter in einer Bildbearbeitungssoftware auf die Bilder angewendet hat.
Es stellte sich bei dem weiteren Gespräch heraus, dass er so etwas wie der Finanzier dieses Studios ist und es gleichzeitig als eine Art Galerie nutzt. Seine Freundin, die kurz darauf erschien, führte dieses Studio.
Nach einem leckeren Kräuterbegrüßungstee entschied ich mich für eine Mani- und Pedicure. Meine Füße hatten es nach dieser anstrengenden Woche wirklich verdient. Und da auch die Manicure sehr günstig für uns Europäer ist, wollte ich diese auch gleich erledigt wissen.
Die beiden Damen gaben sich denn auch größte Mühe meine zerschundenen Füße wieder auf Vordermann zu bringen. Von der Qualität bin ich deutlich besseres gewohnt, doch dafür war es supergünstig.
Nach diesen beiden Anwendungen schaute ich mir noch die Massageangebote an, da ich bislang nur auf dem Night Market eine Massage für zwischendurch genossen habe.
Kokos-Öl hatten Sie leider gerade keines, so dass ich mich dann für einen sehr erfrischenden Duft entschieden habe und folgte einer der beiden Damen in das obere Stockwerk, wo sich die Massageräume befanden.
Die Massage dauerte eine ganze Stunde und es war wirklich sehr entspannend und am Ende gab es noch die Duschmöglichkeit.
Mittlerweile war es bereits Zeit für ein Abendessen. Meistens trank ich dazu ein erfrischendes Angkor Draft Beer für gerade mal 50 Cent. Wer kann da wirklich widerstehen, zumal das wirklich richtig erfrischend ist und auch noch einen guten Geschmack hat.
Hier in Siem Reap übertrumpfen sich die Bars und Restaurants gegenseitig mit Happy Hour-Angeboten rund um die Uhr.
Anschließend genehmigte ich mir noch einen süssen Crepes miit Banane, Sahne und Schokosauce und ein Fruchtcocktaileis mit Strawberry, Kokos und Sahne.
Das sollte für die kommenden Tage genug sein. ;)
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