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Strandfeger und ein erstes Resümee über Lamai/Koh Samui

 Heute nahmen Angela und ich wieder einmal gemeinsam ein Frühstück zu uns. Wie immer war auch dieses super gut und günstig. Für knapp 2€ bekamen wir Toat, Konfitüre, Schinken und Käse. Selbstverständlich inclusive Kaffee.
 
Dann schlenderten wir zu einem ganz neuen Hotel in der Beach Road, welches sich fast am östlichen Ende befindet. Es soll eine Art Hostel mit allem möglichen Komfort sein. Es wurde gerade erst fertiggestellt und befindet sich aktuell in der Soft-Opening-Phase. Dementsprechend bekamen wir auf Nachfrage auch einen sehr guten Preis. Doch wir wollten beide nicht das doppelte von unserem jetztigen Zimmer bezahlen und dann nur ein Gemeinschaftsbad haben.


Dennoch war das Gespräch und die Führung mit dem Hotelmanager sehr aufschlußreich und interessant. Denn hier sollten zukünftig auch Kochkurse stattfinden und wir bekamen noch ein paar Tipps für die weitere Reise. Er meinte, dass Koh Tao mich wohl mehr ansprechen würde und auch Krabi deutlich ruhiger und natürlicher wäre.




Im Übrigen ist es mal Zeit ein erstes Fazit nach ein paar Tagen hier in Lamai auf Koh Samui abzugeben:

Es gibt hier sehr viele Geschäfte. Ich frage mich wo all die Touristen sind, die das kaufen sollen. Laut den Einheimischen fehlen im Moment sehr viele, wahrscheinlich nicht zuletzt wegen der Unruhen im Land. Ich denke das schreckt viele ab. Schade, denn hier ist es sehr ruhig und aus meiner Sicht völlig unbedenklich.


Die Restaurants sind bislang alles andere als Highlights. Die Bedienungen sind meistens sehr unfreundlich. So bin ich es bis dato überhaupt nicht gewohnt. Von motivierter Belegschaft kann keine Rede sein. Sie waren in keinster Weise am Umsatz interessiert.

Der einzig motivierte Einheimische war ein Thai, der den Strand mit einem Besen fegte. Fragt sich nur aus welchen Motiven er dies getan hat.


Auch hier auf Samui scheinen die Verkäufer von Dope neue Wege zu gehen, denn direkt am Strand gibt es einen Promostand für Ausflüge und dort konnte man auch "Anderes" bekommen.



Wie in jedem Touristenzentrum gibt es auch hier eine Ladybar an der Nächsten. Wo Ladys sind, sind auch Lady Boys. Allerdings ist das bislang gesehene nur ein lauer Abklatsch dessen, was man in Pattaya erleben kann. Auch die Show hier in Lamai ist nur drittklassig und keinen Besuch wert.


Wer unbedingt Kontakt sucht und bis 2.00 Uhr Nacht noch niemanden gefunden hat, der wird garantiert in der Disco gegenüber der Lady Bars in der Beach Road fündig, denn dort trifft sich um diese Zeit alles was noch ohne Partner ist.


Die angesagte Band ist Scham Rock bei den Live Bands und spielt fast immer im Irish Pub. Es kostet keinen Eintritt, dafür ist jedes Getränk während eines Auftrittes deutlich teuerer als normalerweise.
Die zwei Mädels glänzen nicht nur mit ledernen Overknees-Stiefeln, sondern auch mit Haaren bis zum Po und perfektem Headbanging. Dafür darf man beim Gesang nicht so genau lauschen, denn hier kann man durchaus Disharmonien hören.

Ich schaute mir an diesem Tag noch ein paar Bungalows an, doch so richtig konnten auch die mich nicht überzeugen. Sie bewegten sich ohne Bad auf 350-500THB. Richtig schöne Zimmer gibt es ab 600THB in den Resorts, darunter sind die Zimmer einfacher und nicht in der ersten Reihe am Strand zu finden.

Was wollte ich eigentlich? Hier waren die Strände ganz nett, doch die Palmen standen so halblebig in der Gegend. Vielleicht sollte ich die Insel noch mehr erkunden? Dazu nahm ich mir vor im Internet Kontakt zu Einheimischen aufzunehmen.




Sehr schön ist ein Spaziergang am Strand von Lamai entlang in Richtung Südwesten zu den Hin Ta und Hin Ya Felsen. Diese sollte man sich sowieso ansehen. Am Besten gegen Abend zum Sonnenuntergang.


Abends kann man sehr schön in einer der vielen Strandbars entspannen und die am Firnament aufsteigenden Lichtballons bewundern. Sie sollen Glück bringen.


Manche empfinden das Rauschen der Wellen als beruhigend. Ich empfinde dieses Getöse genauso schrecklich wie das Rauschen beim Suchen eines Radiosenders.

Na ja, zumindest läuft mein Notebook wieder.

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