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Koh Chang by Scooter

Frisch gestärkt ging es nach dem späten Frühstück und Bezug des Bungalows auf Entdeckungsreise.
Zunächst lag der Weg zurück durch den Dschungel auf die Straße vor mir. Von Minute zu Minute wurde ich auch mit dem Umgang des Scooters immer sicherer und zu meinem Erstaunen auch schneller. Hilfreich war schließlich die Motorisierung und der sehr gute Gesamtzustand des Fahrzeugs, welches ohne Probleme 110km/h und mehr fuhr.

Allerdings machte das schnelle Fahren nur bedingt Spass, denn durch die vielen Insekten bekam man ordentlich Gegenverkehr und das Aufprallen auf der Gesichtshaut glich eher kleinen Projektilen, als einer Mücke. Andererseits sorgte der Fahrtwind bei höherem Tempo für eine angenehme Abkühlung und so wechselte ich häufiger die Geschwindigkeit.

Es ging die Berge hoch und wieder runter, alles glich doch sehr einer Achterbahnfahrt und es machte unheimlich viel Freude, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, in die Kurven zu legen und der Natur so nah zu sein. Es war wunderbar die verschiedensten Gerüche und Düfte wahrzunehmen, je nachdem, ob man sich in der Nähe eines Ortes mit vielen Restaurants, oder in einem Wald befand.

An diesem Tag schaute ich mir verschiedene Ansiedlungen auf dem Weg zum Nord-Osten der Insel an und kam an luxuriösen Resorts und einfachsten Bungalows vorbei. Zum Inselinneren ging es meist recht steil bergauf in den Dschungel. Dort war man zugleich von deutlich mehr Bewohnern des Waldes umgeben und das waren in erster Linie Insekten.
Selbstverständlich waren auch wieder die Affenfamilien am Straßenrand zu sehen und zu meinem Ensetzen konnte man leider auch an zwei Stellen Elefanten an der Straße sehen, die dort offensichtlich auf zahlungskräftige Touristen warteten. Doch dazu gibt es in einem späteren Posting mehr Informationen.

Wie es schien hatte ich sowohl mit dem Lonely Beach gestern, als auch mit dem Tropical Beach heute, eine sehr gute Wahl getroffen. Interessant schien mir noch der White Sand Beach, etwas nördlich gelegen, zu sein.

So fuhr ich denn auf meiner Tour auch an dem mir bereits bekannten Pier vorbei bis zu, man glaube es kaum, einem Recycling Hof am Nordosten der Insel. Hier auf der Insel gab es tatsächlich Mülltrennung und der Müll  wurde mit Pickups, welche kanpp vier Meter hoch beladen waren, zum Transport benutzt.
Hier an dieser Sammelstelle wurde der Müll in große LKW's umgeladen und dann per Fähre zum Festland gebracht.


Zuvor war auf dem Weg dorthin ein traumhafter Sonnenuntergang von verschiedenen Plätzen, kurz nach dem Pier in Richtung Osten,  zu bewundern.

Anschließend entschloss ich mich umzukehren, denn mein Weg bis zum äussersten Süden der Insel sollte noch etwa 1h in Anspruch nehmen.


Nach dieser sehr schönen und interessanten, sowie rasanten Entdeckertour über die Insel, kam ich erst bei Dunkelheit wieder im Tropical Beach Resort an und habe den Rest des Abend gemütlich mit meinem Netbook auf einer Bank direkt am Wasser, unter einem Baum sitzend verbracht und den Erzählungen der See gelauscht.

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