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Koh Chang - Topical Beach

Auf dem weiteren Weg hatte ich zunächst mit dem Gleichgewicht zu kämpfen, denn durch den schweren Rucksack, der sich immer wieder mal in eine andere Richtung bewegte, wurde mir das Fahren nicht unbedingt vereinfacht.

Und dann kam ich noch ins Schlingern, als ich die Affenfamilie auf den Stromleitungen am Rand der Straße entdeckt habe und nicht damit gerechnet hatte. Aber zum Glück ist nichts passiert und ich behielt das Fahrzeug unter Kontrolle.

Doch so richtig gefiel mir keine Unterkunft und so fuhr ich weiter und nach Bang Bao, wo das Fischervillage ist und lange Stege ins Meer hinein reichten. Plötzlich befand ich mich inmitten eines dschungelähnlichen Geländes wieder, wo ich erst nach langer Fahrt auf eine kleine Ansiedlung von Locals im Wald sties.

Kurz zuvor hatte ich ein Schild mit Tropical Beach Resort gelesen und das reizte mich, denn ich wollte wissen, ob sich dort vielleicht der Luxus am Ende des Weges verbirgt und so versuchte ich den nicht nur schlecht ausgeschilderten Weg, sondern auch der leidigen Straße, welche höchstens den Namen Waldpfad verdient, zu folgen.


Nach einer Fahrt über schwieriges Terrain, denn das war der teilweise tiefe Sand und der ausgespülte löchrige Weg, fand ich mich am Tropical Beach wieder. Am Südende der Insel gelegen, wo irgendwann die westliche Inselstraße auf die östliche Straße treffen soll.


Um mich herum gab es gegnügend Schatten spendende Vegetation, ein offenes Restaurant und einige sehr neu aussehenden Bungalows, welche sofort mein Interesse geweckt hatten.


Nach kurzer Diskussion an der Rezeption erfuhr ich, dass das Resort vor drei Monaten eröffnet hatte und mangels guter Straßen nicht besonders gut ausgebucht ist. So kam es, dass Sie mir anstelle von 2800 THB ein Angebot von 1400 THB unterbreiteten und ich einen erstaunlich schnellen Entschluß faßte und mich spontan für diese Unterkunft entschieden habe, obwohl diese mit 1400 THB, weit über meinem geplanten Budget lag.

Doch nach der ungemütlichen letzten Nacht hatte ich von sandigen Matrazen und lauter Musik erst einmal genug und mit den Liegen unter den Bäumen direkt am Wasser war mir das für heute egal. Und Internet sollte es mittels wifi for free hier geben.

Abgesehen davon war auch die Dame am Empfang wahnsinnig nett und zuvorkommend und ich erhielt sogar zum Empfang noch ein American Breakfast for free. Kaffee und Tee gab es im Überfluß und auch sonst konnte man sich mit allerlei Lektüren bewaffnen und den Strand geniesen.


Im Wasser konnte ich jedoch einige quallenartige Wesen beobachten. Aber das war nicht der Ausschlag dort nicht die Fluten des Golfes von Thailand zu geniesen. Vielmehr verspürte ich noch immer nicht den dringlichen Wunsch mich in die Fluten des Meeres zu stürzen.

Frisch gestärkt und im Bungalow einquartiert, machte ich mich auf zu einer Erkundung der Insel.

 Mit meinem Scooter sollte das nun kein Problem mehr sein und so suchte ich mir den Weg zurück auf die Straße und passierte erneut die Ansiedlung im Wald, wo ich genauso erschrak wie die Frau, welche mit nacktem Oberkörper sich gerade in einem großen Zuber wusch.


Ich war schon heilfroh, dass Sie nicht gleich alle zusammengerufen hat und so setzte ich die beschwerliche Fahrt fort.

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