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Der Duft des Meeres

Ich war noch nicht in meine neue Unterkunft im "Coster Bungalow" eingezogen und schon machte ich die Bekanntschaft mit meinem Bungalow Nachbarn, einem freundlichen Briten.

Wir unterhielten uns über die Unterkünfte, die Umgebung und über das Mieten von Motobikes.

In Cambodia, wie auch in Thailand, fragt niemand nach einem Führerschein oder Ähnlichem. Man hinterlegt zur Sicherheit seinen Reisepass und schon ist man mobil. Vorsicht ist jedoch bei der Auswahl des Fahrzeugs angebracht. Meistens sind diese in einem guten Zustand, doch eine Überprüfung, oder Testfahrt kann nicht schaden.

Wichtig ist jedoch das Tragen eines Helms. Nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern schon deshalb, weil die örtlichen Polizisten hin und wieder Geld benötigen. ;)

Sihanoukville hat 7 verschiedene Strände. Vier davon sind an der Südseite der Küste und die anderen drei befinden sich an der Südwestseite.




Um diese drei im Südwesten mit dem Fahrzeug zu erreichen, fährt man die Mainroad in Richtung Downtown City.




Das weis natürlich auch die örtliche Aufsichtsbehörde und platziert sich strategisch günstig an dieser Mainroad kurz vor Downtown.


Dann ist man als "Longnose" (sprich Ausländer mit weisser Haut) weithin sichtbar und kann dort an die Straßenseite gewunken werden. Schnell ist meistens ein Grund für eine Strafe gefunden. Hier in Sihanoukville ist das meistens das Tragen, oder besser Nichttragen eines Helms. Und falls man einen trägt wird nach etwas anderem gesucht. ;)

Wie auch immer, ich nutzte da lieber die komfortable Variante und lasse mich von den Drivern der Motobikes chauffieren.

Nachdem ich meinen Rucksack die Leiter hochgeschleppt hatte, denn als etwas anderes würde ich dieses Holzwerk nicht bezeichnen, genoß ich den Ausblick auf das Meer und folgte sogleich der salzigen Luft Richtung Meer.







An der Rezeption informierte ich mich wegen einer Übernachtung auf einer der vorgelagerten Inseln und musste feststellen, dass es dort höchstens vier Stunden Strom, von 6-10pm, gibt.
Das schreckte mich dann doch ab, zumal auch kein Internet dort verfügbar war. So änderte ich meinen Plan und wollte erstmal auf dem Mainland bleiben.

So marschierte ich los und erkundete die nächst gelegenen Beaches. Natürlich als Einzigster bei dieser Mittagshitze. Mir kam der Strand nun nicht gerade "so" sauber vor, wie ich es erwartet hatte. Leider nehmen die Kambodschaner auch hier nicht allzuviel Rücksicht auf Ihre Natur und so sieht man hier überall Müll herumliegen.

Stark besucht war der Strand auch nicht, war es doch auch hier keine High Season mehr.

Ein paar Touristen räkelten sich auf Ihren Liegen unter den Sonnenschirmen der Beach-Restaurants, oder gönnten sich eine Massage am Strand. Es gab hier sowohl mobile Massagedienste, als auch Stationäre.

Alles in allem war es dann doch nicht so wie erhofft und ich schaute mich aufgrund meiner Planänderung nach einer anderen Unterkunft um. Wichtig war mir Wifi und das es nicht so teuer ist, wie die wirklich sehr schönen Bungalows direkt am Strand. Mit teuer meine ich dann die 40$ Bungalows die zwar wunderschön sind, aber schließlich bleibe ich nicht den ganzen Tag im Zimmer.

Ich war von der morgendlichen Besichtigungstour ja bereits informiert, wie unterschiedlich die Unterkünfte hier sind und so entschied ich mich für ein Hotel in Strandnähe mit Fan. In der Lobby und auf der Verranda war Wifi möglich und das Zimmer benötigte ich ohnehin nur zum Schlafen.

Günstigerweise war das Hotel nur wenige Meter von meinem Bungalow entfernt.


Am Strand gab es unheimlich viele Locations, aber eine stach ganz besonders hervor. Das ist eine Bar am Meer mit dem hübschen Namen "Above the sky" und bot mir nicht nur kostenfreies Wifi und einen fantastischen Meerblick, sowie den Duft von Salz in der Luft. Ich konnte hier auch allerlei local food geniesen, denn die Mädels waren eigentlich pausenlos mit irgendwelchem Essen beschäftigt, wenn Sie gerade nicht bedienten.


"Above the sky"




















Und so probierte ich das Eine oder Andere, wie auch zum Beispiel eine lustig aussehende Frucht, namens Rambutan.
Sie erscheint in einem meist roten stachligen Kleid, manchmal auch leicht grün, wenn Sie zu früh geerntet wurde und sieht nach dem Entfernen der Schale wie eine Lychi aus und schmeckt auch ähnlich.

Ansonsten hatte ich einmal leckere fritierte Shrimps mit einem spicy Dip. Über ein mangelndes Angebot an Speisen am Strand konnte man sich wahrlich nicht beklagen, denn alle paar Minuten kamen Frauen mit Ihren Waren vorbei.

Sollte das nicht genügen, so konnte man auch Speisen bei den umliegenden Restaurants über die Bar ordern. Selbstverständlich waren auch dir Drinks der Bar das Kommen wert.

Doch für heute gab ich mich erstmal mit einem Coconutshake zufrieden und genoß, direkt über den Felsen am Strand, die Stimmung und dachte an "Ein Tag am Meer" von den Fanta 4.

Wie schön kann das Leben doch sein.......

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