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Otres Beach versus Victory Beach

Heute wollte ich mich mal wieder nach einer anderen Unterkunft umsehen und so orderte ich meinen mir bekannten Motobike Driver um den Otres Beach am südöstlichen Ende der Strände von Sihanoukville zu erkunden, denn mir war nach einem Bungalow.

Auf dem Weg dorthin, der im Übrigen mit dem Motobike verhältnismäßig schnell über die strandnahe Straße zu erreichen ist, während man mit dem Auto die Umgehungsstraße nutzen muss und mindestens 20 Minuten dafür benötigt, sieht man neben freilaufenden Kuhherden leider auch wieder jede Menge Müll in der Landschaft liegen.











Unterwegs befindet sich auch ein neu erbautes Hotel mit dunkelblauem Ziegeldach, welches mir sehr gut gefallen hat. Die Zimmer sind riesig mit Badewanne. Leider gab es dort noch kein Internet und so kam es für mich nicht in Frage.

Am Otres angekommen schaute ich mir verschiedene Bungalows an und entweder sie sind in einem schlechten Zustand, oder einfach nur viel zu teuer, denn meistens hat man auch hier nur vier Stunden Strom am Tag und kein Internet.













Ansonsten ist dieser Strand so etwas wie ein Traumstrand. Weisser Sand und Palmen sorgen hier wirklich für ein Karibik Feeling und wäre ich nicht alleine unterwegs gewesen, dann wäre diese Wahl goldrichtig gewesen.
















Also entschied ich mich kurzer Hand dazu, den westlichen Stadtteil Victory Hill auszuprobieren mit dem Victory Beach, dem einzigen Beach, den ich bislang noch nicht kannte.

Seufz, das bedeutete jedoch auch, dass ich mir eine andere Bar suchen musste, als meine heiß geliebte Strandbar.

Schnell das Gepäck geholt und quer durch die Stadt dorthin gedüst und im Sahkal Bungalows, unweit des Strandes eingecheckt.


Bungalow, zwar gemauert, aber im Hinterhof und alles wenig vertrauenserweckend :(









Sicher keine besondere Unterkunft, aber der Bungalow kostete ein Drittel von dem im schlechten Zustand sich befindenden am Otres Beach. Einzig die Umgebung inmitten zweier Gebäude und fünf anderen Bungalows, vermittelte Hinterhof-Átmosphäre.
Dann inspizierte ich bei einer extrem hohen Temperatur diesen Stadtteil und den Beach und war später froh wieder im Bungalow zu sein. Doch leider war es in diesem entsetzlich warm und der Fan brachte nicht wirklich Linderung.

Nebenan lebte schon seit längerer Zeit ein Australier, der als Lehrer in Asien unterwegs ist und gerade einen Job hier in Sihanoukville sucht. Nach seinen Aussagen ist es momentan nicht ganz einfach einen solchen Job hier zu finden, da im Moment Low Season ist und nicht viel investiert wird.

Nachdem ich es nicht im Bungalow aushielt, machte ich mich wieder auf den Weg und sah auf der anderen Straßenseite ein  Schild, welches ich bis dato nicht wahrgenommen hatte.

"Bungalow Village" stand dort in großen Lettern. Das hörte sich gut an. Sehen konnte man nicht viel, es ging einige Treppen auf eine Anhöhe hinauf und der erste Bungalow war gemauert.




Oben offenbarte sich eine kleine gepflegte Dschungellandschaft. 













Passt jetzt nicht wirklich zusammen, aber es sah wirklich etwas nach Dschungel aus und doch war alles schön aufgeräumt und gepflegt mit angelegten Wegen und einem großen Restaurant/Loungebereich, der überdacht war. Es gab eine Hammock und eine Menge frei laufender Hühner.





Wobei mich diese Hühner immer wieder an die Raptoren aus Jurassic Parc erinnern. Zum einen wegen Ihres Ganges und dann auch von Ihrem Verhalten und dem Aussehen mit diesen langen Beinen und langem Hals.

Das Gelände sieht wirklich wie ein kleines Dorf aus. So fragte ich denn nach einem Bungalow und der Preis von 6$ hörte sich auch gut an. Wifi gab es im Loungebereich auch und mit ein wenig Glück angeblich auch im nahe stehenden Bungalow, der allerdings belegt war, so dass ich mir einen anderen ansehen musste.








Der sah recht Basic aus, aber so etwas wollte ich ja mal testen. Badezimmer war im Bungalow integriert und ein Balkon mit Hammock auch.
















und ich sah mich bereits in der Hängematte liegen ;)




Also buchte ich für den darauffolgenden Tag den Bungalow und speiste erstmal im Restaurant und das Essen hat fantastisch geschmeckt.


Es waren einige andere Traveller dort, offenbar alles Backpacker, denen es auf eine ruhige und günstige Unterkunft ankam. Hier konnten Sie ungestört Ihr Dope rauchen, dass man überall von den Motobikedrivern angeboten bekommt. 
Es scheint fast, als machten diese Ihren Umsatz mit dem Verkauf von Drogen und nicht mit dem Chauffieren von Touris, denn oftmals lautet deren erste Frage, ob man etwas zum Rauchen haben möchte und nicht wohin die Fahrt gehen soll.

Nach dem Essen machte ich noch näher Bekanntschaft mit Karsten, einem Deutschen, der fast nur am Reisen ist und nur manchmal nach Frankreich zum Arbeiten und Geld verdienen zurückkehrt, als was auch immer. Er scheint da nicht so wählerisch zu sein. Mit Ihm hatte ich dann noch oftmals recht interessante Diskussionen während meines Aufenthaltes.

Am nächsten Tag zog ich dann im Bungalow Village ein und hatte zum ersten Mal einen Bungalow mit Hammock. :))





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